"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol


Vorsicht in der Schwangerschaft
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
mauritius images / Westend61 / Susan Brooks-Dammann
Keine Trinkmenge ist ungefährlich

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?

Geistige und körperliche Schäden

Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann beim ungeborenen Kind lebenslange Folgen haben. So kann Alkohol körperliche Veränderungen wie Herzfehler oder Wachstumsstörungen auslösen. Auch geistige Beeinträchtigungen wie Lernschwierigkeiten oder Konzentrationsstörungen sind häufig, dazu kommen Störungen des Sozialverhaltens. Schwere Formen der alkoholbedingten Störung werden unter dem Begriff „Fetales Alkoholsyndrom“ zusammengefasst. 

Völliger Verzicht

Wichtig zu wissen: Es gibt keine wissenschaftlich gesicherten Grenzwerte für ungefährlichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Auch kleine Mengen Alkohol können potenziell schädlich für das Ungeborene sein. Das gilt für jede Phase der Schwangerschaft. Deshalb weist der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte darauf hin: Schwangere Frauen sollten grundsätzlich keinen Alkohol trinken. 

Etikett beachten

Vorsicht ist geboten bei Getränken, die als „alkoholfrei“ verkauft werden. Denn nicht immer bedeutet „alkoholfrei“ auch „ohne Alkohol“. Das gilt insbesondere für „alkoholfreies“ Bier, Wein oder Sekt. Denn Getränke mit dem Etikett „alkoholfrei“ dürfen bis zu 0,5 % Alkohol enthalten. Schwangere sollten deshalb das Etikett genau prüfen. Nur wenn dort eine Angabe von 0,0 % Alkohol steht, ist das Getränk wirklich alkoholfrei. Im Restaurant hilft nur nachfragen – bei Unsicherheit greifen Schwangere aber lieber zu anderen Getränken wie Wasser oder Saft. 
Quelle: Frauenärzte im Netz

News

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Linden-Apotheke
Inhaber Dr. Gunter Schecher
Telefon 09729/15 15
Fax 09729/15 13
E-Mail kathrin.schuell@gaden-apotheke.com